Sehr geehrte Damen und Herren,

 

vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013 hat die NUWAB GmbH im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit Förderung des BMU (FKZ 03KS4063) durch die WAM Dresden GmbH in Zusammenarbeit mit der pro:genius Dresden und dem Institut für Energietechnik der TU Dresden ein Teilklimaschutzkonzept für die Kläranlage Luckenwalde erstellen lassen.

 

Die Kläranlage Luckenwalde wurde 1998 als mechanisch-biologische Abwasserbehand-lungsanlage in Betrieb genommen und ist für die Behandlung von kommunalem Schmutz-und Mischwasser mit einer Kapazität von 40.000 EW ausgelegt (Größenklasse 4). Bei Bedarf ist eine Erweiterung bis auf 60.000 EW möglich.


Das Einzugsgebiet für die Abwasserentsorgung umfasst die Stadt Luckenwalde (ca. 23.000 Einwohner) mit den Ortsteilen Kolzenburg und Frankenfelde sowie die Gemeinde Nuthe-Urstomtal (ca. 7.000 Einwohner) mit 23 Ortsteilen. Das Entsorgungsgebiet hat eine Größe von ca. 370 km2. Der mittlere Anschlussgrad an das öffentliche Kanalnetz beläuft sich auf ca. 85 % mit steigender Tendenz (Stadt und Umland). Die hoheitliche Aufgabe zur Beseitigung des anfallenden Abwassers und zum Betrieb der dazu notwendigen Abwasseranlagen sowie die Eigentums- und Beherrschungsrechte an den Abwasseranlagen und Liegenschaften (Kanalnetz, Sonderbauwerke, Kläranlage) wurden mittels Betriebsführungsvertrag an die NUWAB GmbH übertragen.

 

Ziel des Konzeptes ist die Analyse des energetischen Ist-Zustandes der Kläranlage Luckenwalde sowie die Untersuchung von Potentialen zur Energieeinsparung. Motivation für die Betrachtungen liefern der hohe Anteil der Anlage am kommunalen Strombedarf sowie die stetig steigenden Energiekosten. Einsparungen der angeschlossen Verbraucher bei den Trink- und Abwassermengen führen aufgrund hoher Fixkosten der Anlagen zu einer zusätzlichen Verschärfung der Kostenproblematik. Durch eine verstärkte Nutzung regenerativer Energien soll eine langfristige Stabilisierung der Kostensituation erfolgen.

 

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