Benchmarking

10.12.1907

 

 

 

 

Inbetriebnahme Wasserwerk Luckenwalde durch die Städtischen Betriebswerke Luckenwalde, bis 1949 Führung der Ver- und Entsorgungsanlagen in rein städtischen Unternehmen entsprechend der vorhandenen Anlagenstruktur im Stadtgebiet.

 

1948/1949

 

 

Gründung von Kommunalwirtschaftsunternehmen (KWU) und Auflösung 1951

 

1952 

 

 

Gründung des volkseigenen Wasserwirtschaftsbetriebes VEB (K)  der Stadt Luckenwalde

 

1961

 

 

Gründung VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (VEB WAB) (Kreisebene)

 

01.04.1964

 

 

VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Potsdam (VEB WAB) (Bezirksebene)

 

01.04.1990

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Grundlage der Verordnung zur Umwandlung von volkseigenen Kombinaten, Betrieben und Einrichtungen in Kapitalgesellschaften vom 01. März 1990 wurde die Potsdamer Wasserversorgung und Abwasserent-sorgung GmbH (PWA GmbH) gegründet.
Diese wurde zum 01.07.1993 mit dem Ziel der Kommunalisierung des Eigentums der Anlagen der Wasserversorgung und der Abwasserbehandlung liquidiert.

 

01.07.1994

 

 

 

 

1995

 

 

 

 

 

 

1996

 

 

 

 

 

1997

 

 

 

 

 

1998

 

 

 

 

 

1999

 

 

 

 

2000

 

 

 

 

2001

 

 

 

 

 

 

Gründung der Nuthe Wasser und Abwasser GmbH (NUWAB GmbH)

Ihre Aufgaben sind die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung im Gebiet der Kreisstadt Luckenwalde und der sie umschließenden Gemeinde Nuthe-Urstromtal.

 

Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Gemeinde wechseln zur NUWAB GmbH.

Nachdem der Schlachthof die Schlachtung eingestellt hat und die Volltuch-fabrik abgewickelt wurde, wird die Planung für die neue Kläranlage überarbeitet und die Ausbaugröße von 60.000 auf 40.000 Einwohnerwerte reduziert.

 

Die Gesellschafter beschließen das Abwasserbeseitigungskonzept. Danach sollen alle 23 Ortsteile der Gemeinde erschlossen und das Abwasser auf einer Kläranlage gereinigt werden. Kolzenburg wird an das Abwassernetz angeschlossen.

Die Westfälische Ferngas AG übernimmt 49 % der Anteile der NUWAB.

 

Alle 23 Ortsteile der Gemeinde Nuthe-Urstromtal sind an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. Damit beträgt der Anschlussgrad im Versorgungsgebiet nahezu 100 Prozent.

In den Ortsteilen Woltersdorf und Jänickendorf beginnt die abwassertechnische Erschließung.

 

Die neue Kläranlage in Luckenwalde geht in Betrieb. Damit wird das Abwasser aus der Stadt und der Gemeinde erstmals vollbiologisch gereinigt. Die Abwasserverregnung auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und die Abwasserversickerung auf den Wintereinstauflächen wird beendet.

 

Die Westfälische Ferngas AG wurde von der RWE AG übernommen. Sie wird Gesellschafter der NUWAB. Da die Preise und Gebühren nicht kosten-deckend waren, ist das Eigenkapital der Gesellschaft fast aufgebraucht. Die Gesellschafter sind gezwungen, die Preise und Gebühren zu erhöhen.

 

Das Wohngebiet Stadtrandsiedlung erhält den nötigen Standard, um modernen Anforderungen im Bereich Abwasser zu entsprechen. Es wird abwassertechnisch vollkommen erschlossen. Das bedeutet neue Abwasseranschlussstellen und neue Hausanschlüsse.

 

In Kooperation mit den Städtischen Betriebswerken wird ein neues EDV-gestütztes Buchhaltungssystem eingeführt, das ab 01.01.2002 genutzt wird.

 

Zwischen den Ortsteilen Gottow und Dümde wird eine Trinkwasserleitung verlegt. Das Wasserwerk Woltersdorf kann dadurch stillgelegt werden.

 

2002

 

 

 

 

Die Ortsteile Frankenfelde und Berkenbrück und das Wohngebiet Neufrankenfelde werden abwassertechnisch erschlossen. Das heißt, alle Grundstücke haben Abwasseranschlüsse bekommen, Kanale wurden gelegt und jedes Grunstück hat einen Hausanschluss erhalten.

 

2003

 

 

 

 

 

Bei der NUWAB wird mit der Einführung eines Qualitäts- und Umwelt-managementsystems begonnen. Dieses beinhaltet eine Vielzahl von Organisationsanweisungen, welche die gesamten Geschäftsprozesse im Unternehmen regeln mit dem Ziel, am Ende alles qualitätsgerecht ablaufen zu lassen.

 

2004

 

 

 

 

 

 

Die NUWAB stellt die ersten Auszubildenden ein und sorgt damit für den Nachwuchs im Unternehmen.

 

Zur Erhöhung der Entsorgungssicherheit wird zwischen dem Abwasser-pumpwerk in der Saarstraße und der Kläranlage eine zweite Abwasser-druckleitung verlegt.

 

2005

 

 

 

 

 

 

Der Ortsteil Dobbrikow und die Spandauer Straße in Luckenwalde sind abwassertechnisch erschlossen. Die Abwasserdruckleitung zwischen Berkenbrück und Hennickendorf ermöglicht die Stilllegung der Pflanzenkläranlage hennickendorf und den Anschluss der Kaserne Hennickendorf.

2 kleine Kammern des Hochbehälters Luckenwalde sind saniert.

 

2006

 

 

 

 

 

Das Abwasserbeseitigungskonzept wird forgeschrieben. Wegen der ausbleibenden Förderung durch das Land können nur mit stärkerer Betreiligung der Grundstückseigentümer alle Ortsteile erschlossen werden. Nach Protesten werden zukünftig Ruhlsdorf, Frankenförde, Zülichendorf, Kemnitz und Teile der Stadt erschlossen.

 

2007

 

 

 

 

 

 

 

Die RWE AG scheidet als Gesellschafter aus. Die Stadt und die Gemeinde machen von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch und kaufen die Gesellschafteranteile zurück. Die NUWAB ist wieder unter kommunaler Kontrolle.

 

Die NUWAB ist Gründungsmitglied der Kooperation Wasser und Abwasser Brandenburg-Süd (KOWAB Süd).

 

2008

 

 

 

 

Der Ortsteil Ruhlsdorf ist abwassertechnisch erschlossen, heißt: Abwasseranschlüsse und neue Hausanschlüsse wurden geschaffen.

Zwischen Luckenwalde und Ruhlsdorf wurde gleichzeitig eine Trinkwasserleitung verlegt. Das Wasserwerk Ruhlsdorf wird stillgelegt.

 

2009

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen Dobbrikow, Kemnitz und Zülichendorf werden Trinkwasserleitungen verlegt.

 

Das Wasserwerk Felgentreu stellt den Betrieb ein.

 

Das Vorhaben Solarkraftwerk auf den ehemaligen Rieselfeldern wird vorbereitet.

 

2010

 

 

 

 

 

 

Der langjährige NUWAB-Geschäftsführer Dr. Ulrich Engelmann geht in den Ruhestand. Mit Dagmar Stenzel übernimmt die bisherige kaufmännische Leiterin die Geschäftsführung des Unternehmens.

 

Die NUWAB beteiligt sich an einem landesweiten Kennzahlenvergleich und belegt einen mittleren Platz.

 

2011

 

 

 

 

 

 

Zur Verbesserung der Leistung der Kläranlage wird eine neue Mess- und Regeltechnik zur Überwachung des Phosphorgehaltes im Ablauf der Kläranlage installiert. Im Ergebnis wird der Grenzwert mit niedrigerem Betriebsaufwand besser eingehalten.

 

Der Ortsteil Frankenförde ist abwassertechnisch erschlossen.

 

2012

 

 

 

 

 

 

Der Ortsteil Zülichendorf wird abwassertechnisch erschlossen.

 

Auf der Kläaranlage wird die komplette Klärschlammentwässerungstechnik erneuert. Mit der neuen Maschine kann der Schlamm deutlich besser entwässert werden. Mit der dadurch sinkenden Mange reduzieren sich die Entsorgungskosten.

 

2013/14

 

 

 

 

 

Der Ortsteil Kemnitz wird als letzter der 23 Ortsteile der Gemeinde abwassertechnisch erschlossen.

 

Auf der Kläranlage werden die Gebläse nach 15 Jahren Dauerbetrieb erneuert.

 

2015

 

 

Die große Kammer des Trinkwasserhochbehälters wird nach 80 Jahren saniert.

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

            

 

             

 

   

 

   

 

   

 
auf dem Areal des Wasserwerkes Luckenwalde
Saarstrasse in Luckenwalde
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